Wie ich zu Minecraft kam oder „zocken auch Omis Minecraft“?

Die SXSW ist eine der größten Konferenzen / Festivals im Jahr bei der sich bestimmt 20.000 Menschen versammeln und gemeinsam feiern, gemeinsam lernen, Vorträge halten, Neuheiten präsentieren etc.

 

2015 hielt dort jemand einen Vortrag über das Computerspiel Minecraft und den Nutzen in der Therapie. Gerade Menschen mit Sozialen Ängsten könnten hier einen ersten Schritt in Richtung Kommunikation mit anderen machen.

 

Der Artikel führte dazu, dass ich noch etwas mehr googelte und so nach und nach infizierte mich das, was ich las.

2011 wurde das Spiel von einem Schweden auf den Markt gebracht und wird auch gerne Klötzchenspiel genannt wegen der sehr einfachen quadratischen Grafik. Heute ist es bereits 24 Millionen mal verkauft. 24 Millionen Menschen spielen es.

Das Spiel ohne Ziel

Meine ersten Kühe und Schafe ever 🙂

Im Großen und Ganzen kann man es als Spiel ohne Ziel bezeichnen. Man lädt das Spiel runter (einmalig kostenpflichtig), loggt sich ein und „Was mache ich jetzt?“. Was man dann macht, bleibt jedem selber überlassen. Primär kann man in Minecraft 3 Dinge tun: farmen, bauen oder auch kämpfen.

Kämpfen kann man aber nur dann sinnvoll, wenn man eine gute Rüstung hat. Um die zu bekommen braucht man Erfahrungspunkte. Die bekommt man zumeist beim Farmen. Das heißt: es geht unter die Erde mit einer Spitzhacke und dann werden Erze abgebaut. Gold, Eisen, Diamanten …. Geduld benötigt man, denn Diamanten gibt es nicht an jeder Ecke 🙂

Was macht man also in Minecraft? Man baut. Man geht ins Spiel, lebt dort in Städten oder auf dem Land mit anderne zusammen, baut Häuser, Bahnhöfe, landwirtschaftliche Betriebe, züchtet Schweine, Schafe oder erntet Weizen ….

Ein paar Fakten

Minecraft ist seit Erscheinen in der TOP 10 Liste der beliebtesten Spiele und hält sich da in der oberen Hälfte.

Ich habe eine sehr interessante Zahl über World of Warcraft (WoW) herausgefunden, die einmal verdeutlichen soll, welchen Platz Online-Spiele im Alltag der Menschen einnehmen. WoW kam 2004 heraus und wurde in den ersten 10 Jahren von allen Menschen die es spielten ca. 50 Milliarden Stunden gespielt. 50 Milliarden Stunden sind 5,9 Milliarden Jahre laut dem Wall Street Journal in dem diese Zahlen standen.

5,9 Milliarden Jahre.

Menschen haben so viel Lebenszeit in ein Spiel gesteckt. Warum? Genau wie Minecraft ist WoW kein ShooterGame. Es geht also primär nicht um Töten. Es ist also etwas anderes, was die Menschen zum Spielen bringt.

Ihr erratet es bestimmt: ich habe mir Minecraft downgeloaded, mich eingeloggt und seit Dezember 2016 spiele ich nun sogar in einem ersten Projekt mit. Also live und mit anderen Menschen. Aber darüber berichte ich euch im nächsten Beitrag.

 

 

 

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