Marmeladenvorbereitung 2013

Sodele … eine furchtbare Zeit ist hereingebrochen und ich muss stark sein, denn ich habe nur noch 2 Gläser Marmelade und neue frische Früchte sind noch so gar nicht in Sicht hier im Siebengebirge, Bonn.

(Achtung: im folgenden werfe ich Marmelade und Konfitüre durcheinander und es bedeutet für mich nicht mehr und nicht weniger als „Brotaufstrich aus Früchten“. Also nicht verwirren lassen.)

Ich koche gerne Marmelade, ABER, ich gestehe es hier, am Liebsten, wenn Freunde da sind und mithelfen und dafür dann das ein oder andere Glas bekommen. Wenn man so alleine vor einem Berg Erdbeeren, einem zweiten Berg Johannisbeeren und dann noch den elenden zu entsteinenden Kirschen sitzt, dann fühlt es sich einfach schrecklich nach Arbeit an. Hat man aber eine Freundin oder Freunde dabei mit denen man Stunde um Stunde quatscht „Hast du schon gehört …“ , dann vergeht die Zeit beim Schneiden und entkernen und durch Siebe streichen und Gelierproben machen im Nu und schwuppdiwupp stehen die 20 Marmeladegläser dann vor einem.

Quittengelee lasse ich von Mama machen. Sie bekommt immer im Spätsommer 8 Kilo Quitten von mir  vor die Haustür gestellt und dann weiss sie, was zu tun ist 😉 (hab in meinem ganzen Leben noch kein Gelee gemacht)

Nachdem ich im letzten Jahr etwas schluderig war, bereite ich nun dieses Jahr wieder einen Freunde-Marmeladentag vor.

Meine Vorlieben sind Erdbeeren und Johannisbeeren. Ich liebe auch (bin nur immer zu faul) Aprikose und Kirsche.

Seit einigen Jahren sind meine Erdbeermarmeladen immer mit Essig und Wein und überhaupt stammen die Grundrezepte immer von der Dr.Oetkerseite. Da ich ja so eine furchtbare Bioladentante bin, kaufe ich zwar nix von Dr. Oetker, aber die Einmachrezepte finde ich eine ganz tolle Sammlung und Ideenratgeber.

Dieses Jahr stehen folgende Rezepte im Fokus:

  • Erdbeer-Balsamico Konfitüre (mach ich jedes Jahr und Erdbeermarmelade ist und bleibt mein Ein und Alles)
    • Und wer es etwas herber mag, der rührt nach 2 Minuten kochen einfach 1 EL frisch gehackten Thymian unter oder 1 EL frisch gehackten Rosmarin.
    • Und wer es hasst, dass Erdbeermarmelade immer etwas gräulich wird, wenn sie steht, der ersetzt 100g Erdbeeren einfach mit 100ml schwarzem Johannisbeersaft (vielleicht mit einem Schuß Cassis)
  • Erdbeerkonfitüre mit Sekt (mal schauen, wie die sich von der Wein-Balsamico Variante unterscheidet)
  • Johannisbeermarmelade mache ich dann analog zur Erdbeer-Balsamico Konfitüre nur mit Johannisbeeren statt Erdbeeren und mit Cassis statt Wein 🙂
  • Tomaten-Kirsch Chutney Uiuiuiu ….
  • Kirschmarmelade besteht bei mir aus 900g Früchten, Gelierzucker in der entsprechenden Menge und dann z.B. 200ml Rotwein
    • alternativ bzw. Varianten sind: 2 Zimtstangen beim Kochen dazugeben und anschließend rausholen und/oder sehr klein gehackte dunkle Schokolade (ca. 30g) beim Kochen dazu geben und schmelzen lassen
  • Aprikosenkonfitüre (wie ich die variiere, weiss ich noch nicht)

So sehen also meine Pläne aus 🙂 Und eure?

6 Gedanken zu „Marmeladenvorbereitung 2013

  • 1. Mai 2013 um 11:36
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    Hallo,
    damit die Erdbeer-Marmelade auch ihre Farbe behält, friere ich die Gläser nach dem Erkalten ein. Ganz ohne Cassis.

    LG
    Rebekka

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    • 2. Mai 2013 um 13:20
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      Das wusste ich nicht. Ich friere ein und dann muss ich sie im Gefrierfach lassen oder kann ich sie dann nach 1 Stunde rausnehmen? Ist mir gänzlich unbekannt und ich hätte keinen Gefrierschrank in dem ich mal eben 30 Gläser Erdbeermarmelade unterbringe 😉

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      • 2. Mai 2013 um 14:10
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        Ich friere halt nur die roten Marmeladen ein, damit diese die Farbe behalten. Ich friere die dauerhaft ein, und hol das Glas raus, wenn ich es brauche.

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  • 1. Mai 2013 um 11:27
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    Ich nehme 2:1 und du?
    Eigentlich ist Gelee kein großes Ding, wenn man Säfte kauft und trotzdem hab ich es noch nie gemacht. Irgendwie ist mir das zu flüssig und ich sehe es kommen, dass es schief geht und dann hab ich diese halbe Suppe da rumstehen. Ich bin mental blockiert 🙂

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    • 1. Mai 2013 um 11:52
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      Das Apfelgelee habe ich mit 2:1 Gelierzucker gemacht (wie das meiste andere auch) – nur ist bei Gelee das Verhältnis dann 900ml Saft zu 500g Gelierzucker. Passte gut, aber die Konsistenz ist ja immer eher „schwabbelig“ bei Gelee. Wenn Du Apfelsaft nimmst, bist Du wegen des enthaltenen Pektins auf der sichererereren Seite. #Suppe 🙂

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  • 1. Mai 2013 um 11:22
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    *mjamjam*
    Welchen Gelierzucker nimmst Du? 1:1, 2:1 oder 3:1?
    Kürzlich habe ich mein erstes Gelee gemacht: mit naturtrübem Bio-Apfelsaft, den ich fertig gekauft hatte. Ging ratzfatz und schmeckt(e) sehr gut. Da spare ich mir das elendige Entsaften. :-
    Gutes Gelingen! :-*

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