Das war die KW 49

2013-12-08_Das war die Woche

1. Montag fiel ich durch einen Zufall ins Zeitlos und dieser Zufall wird noch zu vielen weiteren Besuchen führen, weil es hier frisches und leichtes Mittagessen gibt in einem gemütlichen Ambiente in dem ich mich pudelwohl fühle.

2. Dienstag war ein geplanter Ärztetag in dem auch ein Gang zur Uniklinik anstand. Dabei ist mir aufgefallen, dass es ca. 8 Jahre her ist, dass ich da das letzte Mal war entweder wegen eines Hörsturzes oder der Splitter einer zerbrochene Kontaktlinse an Silvester, die ums Verrecken nicht raus wollte.

3. Mittwoch bekam dann der Bungalow gegenüber einen ersten Stock und das fand ich spannend durch mein Bürofenster zu beobachten. Da kommen fertige Wände auf einem fetten LKW und ein dicker Kran stand bereit und dann wurden die Wände hochgezogen und zack … war abends ein ganz neues Haus optisch in meiner Straße.

4. Donnerstag bin ich nach dem Mittagessen bei meiner Mutter in die Stadt gefahren und habe mal wieder ein paar übliche Geschäfte besucht in denen ich den Lieblingskuchen bei Faßbender einkaufte, das Shampoo bei Lush holte, keinen Schmuck fand und dann noch einen Stollen für 15€ kaufte, der lecker war, aber den ich nicht noch mal brauche zu dem Preis.

5. Freitag gab es dann großes Kino und das im doppelten Sinne. Ich war im Residenz in Köln, die neueröffnet haben mit 2 Sälen in welchen sehr große und bequeme Ledersessel mit Fußteil sind, die man alle nach hinten kippen kann zum Liegen und es gibt einige Servicekräfte, die dafür sorgen, dass man Bestellungen aufgeben kann für Essen und Trinken. Und so genoß ich die Liverübertragung der Berliner Philharmoniker unter Gustavo Dudamel mit einem Wasser und leckeren Knabbereien (Oliven, Feta, mit Frischkäse gefüllte Peperoni und Baguettes). Grandioses Erlebnis. Diese Vorführungen sind übrigens sehr früh immer ausverkauft!

6. Samstag gab es dann zum Glück noch ein spontanes Treffen in der Kneipe mit einer Freundin was mich rettete um dem aktuell sich selbst zerfleischenden Hirn zu entkommen.

7. Sonntag dann ein erstmaliges Erlebnis: das Mitspielkonzert im Kölner Dom. In dieser Kirche zu musizieren ist emotional sehr besonders. Es ist nicht schwer und es ist eisekalt und es sind um die 4.000 Leute, die da rumwuseln und man sieht wenig und trotzdem schaffte ich mir meine eigene kleine Blase in der es mir gefiel und ich sehr beschwingt „Tochter Zion“ sang und diesen kleinen Moment in meinem Herzen einkapselte als „schön“. Da wird er nun mit anderen schönen Momenten aufbewahrt.

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