Gewinner Bonner Blogparade #bnbp13

Das war sie nun die 1. Bonner Blogparade und es wurden 14 Artikel eingereicht, die alle eine andere Geschichte erzählen und doch, meiner Meinung nach, auch alle einen Tenor haben: die Liebe auf den zweiten Blick bzw. die Rechtfertigung, die man als (Neu-)BonnerIn dauernd auf der Zunge hat.

Wir wissen ja, dass wir „Bundesstadt ohne nennenswertes Nachtleben“ heißen und gerade, wenn man als Studentin in die Stadt zieht, beginnt die Zeit in der das Nachtleben eine immens wichtige Rolle spielt. Und dann sitzt man halt in Bonn, die Stadt, die aufgrund der langen Regierungszeit eher für Beamtentum und Machtintrigen bekannt ist, aber ein guter Club, viele Kneipen zum Abhängen auch morgens um 4 Uhr …. Fehlanzeige. Da sieht es etwas Mau und unbeständig aus. Und zu allem Spott, dann auch noch das große Köln daneben, dass vor Nachtleben nur so strotzt und die vielen mitleidigen Blicke der Kölner StudentInnen zu ertragen, ist schon schwer in der Anfangszeit für viele hier.

Sebastian hat mit seiner Reihe über Bonn aus dem Bauch heraus einige Dinge über Bonn beschrieben, von Mietpreisen, über die grüne Umgebung, den Sport und seine Herkunft. Mein Bonn – Teil 1Mein Bonn – Teil 2Mein Bonn – Teil 3 und Mein Bonn – Teil 4.

Weiter ging es dann bei ariakan, der Eifeler Jung, nach dessen Beitrag ich überlege, ob Bonn schon eifelisiert wurde, aber während ich noch darüber nachdenke, lerne ich Beatrice Blog kennen und ihre Liebe zur Fotografie, die sie nun in Portraits von Bonner BürgerInnen ausdrückt und nebenbei erzählt sie noch, dass sie mit der alten DDR Kamera hierhin auswanderte 🙂

Hans nimmt uns nun in seinem Beitrag mit auf eine kleine virtuelle Tour in Bonn und 1falt erzählt uns von ihrer ersten Tour durch Bonn zu Fuß, als sie noch frisch hier war und dachte, dass Bonn so klein ist. Wusstet ihr, dass Bonn keine Büdchenkultur hat? Würden wir alle durch Bonn gehen, würden wir den hohen Geräuschpegel der Stadt warnehmen, dem sich Carsten widmet in Getöse aus der Bundesstadt und der Angst des Bonners in der Bedeutungslosigkeit zu verschwinden, wenn die Bundesregierung gänzlich weg ist.

Johannes Beitrag Das ist mein Bonn bringt die schwere Eingewöhnung auf den Punkt, die so mancher durchmacht, vor allem, wenn er eigentlich nach Köln wollte und im Gegensatz dazu beschreibt die fantastin in Bonn, mein Balkon und mein Garten Orte in ihrer Stadt, wo sie gerne mal die Picknickdecke ausbreitet. Für den Aachener mit Leib und Seele, bleibt Bonn die Schöne Fremde, die es zu entdecken gilt und den Schluß macht dann ellebil, die trotz ruraler Herkunft ihre <3 am Rhein in Bonn entdeckt hat.

Wenn ihr in den Blogs etwas stöbert, werdet ihr merken, dass der ein oder andere noch viel mehr über Bonn geschrieben hat.

Danke für eure motivierten Beiträge und bereitet euch schon mal drauf vor: im nächsten Frühjahr machen wir wieder eine Blogparade und sie wird langsam anwachsen. Bis dahin könnt ihr schon mal Daten und Fotos sammeln, damit wir doch noch einen Beitrag mit einer Auswertung des Funktionierens von Rolltreppen in Bonn bekommen oder eine schöne Fotoserie mit den Kohlenklappen an alten Häusern. Oder vielleicht nimmt mal einer die Geräusche auf.

Mich jedenfalls hat die Aktion motiviert sehr viel mehr über meine Stadt zu schreiben. Ich kam mal als Studentin, die auch Köln viel cooler fand und mittlerweile wohne ich hier so lange, wie in keiner anderen Stadt meines Lebens. Aus Gründen <3

Die Gewinner habe ich heute morgen nach einem bekömmlichen Espresso schon gezogen und möchte sie nun verkünden:

  • Tickets für die Bundeskunsthalle gehen an die fantastin.
  • Tickets für das WOKI gehen an Johannes und ariakan.

Bitte mailt mir eure emails (Johannes seine habe ich) und dann gehen die Gewinne raus.

Noch einmal Danke an die Bundeskunsthalle und das WOKI, die so spontan mitgemacht haben und mir Tickets zur Verfügung gestellt haben.

2013-09-12 09.30.10

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